| VDP fordert klares Bekenntnis der NRW-Parteien zum freien Bildungswesen |
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Nr. 21/09 VDP fordert klares Bekenntnis der NRW-Parteien zum freien Bildungswesen Berlin/Düsseldorf, 12. November 2009 – Der Verband Deutscher Privatschulverbände e. V. (VDP) und sein Landesverband NRW fordern anlässlich des VDP-Bundeskongresses 2009 in Düsseldorf ein klares Bekenntnis aller NRW-Landtagsparteien zum freien Bildungswesen. „Die freien Bildungseinrichtungen sind ein wichtiger Bestandteil des Bildungssystems in NRW. Durch ihre Innovationskraft und Flexibilität bieten sie qualitative und quantitative Alternativen zum staatlichen Angebot. Dies ist in unserem Grundgesetz, in NRW sogar in der Landesverfassung, als Wahlrecht garantiert. Die Parteien sollten sich dazu klar bekennen “, fordert Petra Witt, Vize-Präsidentin des VDP und Vorsitzende des Landesverbandes NRW. „In Schleswig-Holstein haben es die Koalitionsparteien von CDU und FDP vorgemacht und die Schulen in freier Trägerschaft in ihrer großen Bedeutung hervorgehoben“, so Witt weiter. Ein ebenso klares Bekenntnis zum freien Bildungswesen könne in NRW dazu beitragen, dass beispielsweise Ersatzschulen auf dem Gebiet der Aus- und Weiterbildung zukünftig eine höhere Gleichbehandlung erführen und nicht mehr von regionalen Bildungsnetzwerken ausgeschlossen würden. „Sechs Monate vor der Landtagswahl wird es Zeit, dass die Politik in NRW deutlich macht, dass sie die Zeichen der Zeit erkannt hat. Wir brauchen Vorfahrt für Bildung, unabhängig vom Bildungsträger. Nur so wird NRW auch zukünftig einer der wichtigsten Wirtschaftsstandorte in Deutschland bleiben können“, sagt Witt. In Nordrhein-Westfalen gibt es derzeit knapp 660 Privatschulen mit über 250.000 Schülern. 80 Prozent von ihnen besuchen eine private Bildungseinrichtung im allgemeinbildenden Bereich. In den letzten Jahren hat sich die Quote des allgemeinbildenden Privatschulanteils von 6,5 Prozent im Schuljahr 2003/04 auf 7,6 Prozent im Schuljahr 2008/09 kontinuierlich erhöht. Der Wunsch nach einer Ausbildung an freien Schulen ist aber inzwischen von 20 auf 30 Prozent gestiegen.
Verantwortlich für den Inhalt: Florian Becker, Pressesprecher
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