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Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft




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Über 200 Teilnehmer beim VDP-Bundeskongress in Hannover PDF Drucken E-Mail

Kongress auch in diesem Jahr erfolgreich / VDP fordert bessere Startbedingungen für Privatschulen

Frankfurt am Main/Hannover. Mit mehr als 200 Teilnehmern war der diesjährige Bundeskongress am 22. und 23. November in Hannover erneut ein voller Erfolg. Neben Privatschulvertretern aus der gesamten Bundesrepublik sorgten renommierte Wissenschaftler und Politiker aller im niedersächsischen Landtag vertretenen Parteien für anregende Diskussionen und einen gelungenen fachlichen Austausch. Im Mittelpunkt des diesjährigen Kongresses stand die Debatte um die Benachteiligung des Privatschulwesens von Seiten des Staates: So stellte der Verband fest, dass wegen zu geringer staatlicher Finanzierung oft ein überhöhtes Schulgeld gefordert werden muss und sprach sich angesichts der wachsenden Nachfrage für eine bessere staatliche Finanzierung aus. Auch sei es aufgrund finanzieller und bürokratischer Hürden sehr schwer, freie Schulen zu gründen. Dies führe dazu, dass auf die steigende Nachfrage nach Privatschulen nur unzureichend reagiert werden könne. Der VDP forderte deshalb bessere Startbedingungen und mehr finanzielle Hilfe vom Staat für freie Schulen.

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Neben Beiträgen zur Situation und Zukunft der Privatschulen gab es auf dem diesjährigen Bundeskongress auch viel Raum für Fachliches. Für einen der Höhepunkte sorgte der renommierte Hirnforscher Prof. Gerald Hüther mit seinem Vortrag zum Thema „Voraussetzungen für gutes Lernen aus neurowissenschaftlicher Sicht“. Auch der bekannte Erziehungswissenschaftler Helmut E. Klein vom Institut der Deutschen Wirtschaft Köln trug mit seiner Übersicht zu Regulierung, Finanzierung und Wettbewerb freier Schulen in Deutschland zu einer kontroversen Debatte in der anschließenden Podiumsdiskussion bei. Der niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann sprach das Grußwort. Auch die übrigen Veranstaltungen, die Fachgruppensitzungen und natürlich das Foyer boten darüber hinaus reichlich Gelegenheit zum fachlichen und privaten Austausch.

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Erstmals wurde auf dem Bundeskongress die VDP-Ehrennadel für herausragendesEngagement vergeben: Mit der goldenen Nadel wurde VDP-Ehrenpräsident Joachim Böttcher für seinen langjährigen Einsatz geehrt. Böttcher, der sich von 1988-1996 als Präsident des VDP engagierte, ist bereits seit über 30 Jahren in verschiedenen Positionen für den VDP aktiv. Seit 1996 ist Böttcher Ehrenpräsident des Bundesverbands Deutscher Privatschulen.


Die VDP-Ehrennadel wird in bronzener, silberfarbener und goldener Ausführung verliehen. Während die bronzene Nadel als Zeichen einer Mitgliedschaft von allen VDP-Mitgliedern getragen werden kann, zeichnet die silberfarbene Nadel Mitglieder aus, die seit 25 Jahren beim Verband sind. Mit der goldenen Nadel werden Personen geehrt, die sich über Jahre hinweg in besonderem Maße für den VDP eingesetzt haben.

pk_fernsehinterview_bchlerAuch in diesem Jahr fand der Bundeskongress als eines der größten Privatschultreffen Deutschlands ein breites Echo in regionalen wie überregionalen Medien. Neben Berichterstattungen in Printmedien und Hörfunk sei hier beispielhaft auf die Beiträge in der ARD-Tagesschau und den ARD-Tagesthemen am 22. November verwiesen.