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Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft




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FES-Studie: Schulklima, Unterrichtsqualität und Förderkultur zeichnen Privatschulen aus PDF Drucken E-Mail
Nr. 02/11

FES-Studie zu Privatschulen:
Gutes Schulklima, die Unterrichtsqualität und eine wirksame Förderkultur zeichnen Privatschulen aus


Berlin, 9. Februar 2011 –  Laut einer aktuellen Studie der Friedrich Ebert Stiftung (FES) zeichnen sich Privatschulen insbesondere durch ein gutes Schulklima, die Unterrichtsqualität und eine wirksame Förderkultur aus. Nach Ansicht des Verbands Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) sind diese Studienergebnisse ein weiterer Beleg für die positiven Effekte einer konsequenten Ausrichtung des Schulkonzeptes auf die individuellen Bedarfslagen von Schülern.

Der Vergleich mit staatlichen Schulen zeigt unter anderem, dass der Anteil  von Schülern, die eine Klassenstufe wiederholen müssen, an Schulen in freier Trägerschaft deutlich geringer ist. „Schüler freier Schulen sind wenig von Unterrichtsausfall betroffen und sie fühlen sich durch ihre Lehrer gut unterstützt. Dies wirkt sich positiv auf das Schulklima und letztendlich auf die individuellen Gesamtleistungen aus“, erklärt Michael Büchler, Präsident des VDP. Auch sei es bemerkenswert, dass bei freien Schulen eine große Zufriedenheit unter Eltern und Schülern vorherrsche. „Dies hängt mit der Dialogkultur zusammen, die Privatschulen pflegen. Der enge Austausch zwischen Schulleitung, Lehrkräften, Eltern und Schülern hilft,  Transparenz und Verständnis auf allen Seiten herzustellen“, so Büchler weiter. Darüber hinaus zeichnen sich freie Schulen dadurch aus, dass sie neben dem Unterrichtsstoff verstärkt Werte und Ideen vermitteln, die jungen Menschen helfen, sich mit Selbstvertrauen und Gestaltungswillen auf die Zukunft einzulassen.

Dass freie Schulen in Vergleichstests wie PISA nicht generell bessere Ergebnisse als staatliche Schulen erzielten, sei seit längerem bekannt. „Was freie Schulen aber vielfach besser machen ist, dass sie leistungsschwächere Schüler durch spezifische Förderangebote und individuelle Unterstützung zu einem Schul- bzw. Berufsabschluss führen“, sagt Büchler. Solche Erfolge seien mit Vergleichsuntersuchungen, die nur einzelne Fachkompetenzen abfragten, nicht zu erfassen.


Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. vertritt freie Bildungseinrichtungen im allgemein bildenden und berufsbildenden Schulbereich sowie in der Erwachsenenbildung und im tertiären Bereich (Fachhochschulen und Hochschulen). Der 1901 gegründete Verband bindet seine Mitglieder weder weltanschaulich noch konfessionell oder parteilich. Zusammen mit den beiden konfessionellen Privatschulverbänden, dem Bund der freien Waldorfschulen und der Vereinigung Deutscher Landerziehungsheime bildet der VDP die Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen.

Verantwortlich für den Inhalt: Florian Becker, Pressesprecher

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Schlagworte: Privatschulen / Friedrich Ebert Stiftung / PISA / Leistungsvergleich / Lernklima / Förderangebote