| Sexuelle Gewalt an Schulen |
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Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) hat sich in den letzten Wochen verbandsintern in diversen Gremien und auch mit unterschiedlichen Netzwerkpartnern intensiv mit den Fällen von sexueller Gewalt an Schulen befasst. Der VDP ist außerordentlich bestürzt über die Übergriffe, die sich in unterschiedlichen Bildungseinrichtungen ereignet haben. Das Mitgefühl und die Solidarität des Vorstandes und des gesamten Verbandes gelten allen Opfern dieser abscheulichen Taten. Es ist nicht tolerierbar, wenn Lehrer und Erzieher das Vertrauen der ihnen anvertrauten jungen Menschen derart ausnutzen und den Kindern und Jugendlichen damit oft lebenslange seelische Verletzungen zufügen. Gerade die Schule als immanent prägender Ort für junge Menschen muss zwingend ein Raum frei von Gewalt und Unterdrückung sein. Wir begrüßen, dass es zu einer offenen Aufklärungsarbeit kommt. Neben der unbürokratischen Hilfe für die Opfer ist nun eine vorbehaltlose und sofortige Aufarbeitung aller Vorfälle dringend geboten. In einem zweiten Schritt müssen die bestehenden Präventionsmaßnahmen, auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse, überprüft und weiter verbessert werden. Das Ziel muss sein, ein Umfeld zu schaffen, in dem sexuelle Gewaltübergriffe möglichst ausgeschlossen werden.
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