| VDP Baden-Württemberg: Koalition hält Zusage nicht ein |
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Verband Deutscher Privatschulen in Baden-Württemberg (VDP) fordert die Einhaltung des Finanzierungsversprechens Im Jahr 2008 versprach die Regierung, die Kosten nach dem Bruttokostenmodell für private Schulen für das Jahr 2009 neu zu berechnen. Hintergrund war die systematisch falsche Berechnung der Zuschüsse für das Jahr 2008. Die Neuberechnung war mit dem Versprechen verbunden, bei sinkenden Kostendeckungsgraden einen Ausgleich im Nachtragshaushalt vorzunehmen. Ein solcher Antrag wurde bis heute nicht vorgelegt, obwohl über den Nachtragshaushalt heute in zweiter Lesung abgestimmt wird. Dieser Wortbruch setzte die bedauerliche Tradition der stiefmütterlichen Behandlung privater Schulen im Land fort, so Michael Büchler, Vorsitzender des VDP. „Schon die im Koalitionsvertrag gegebene Zusage privaten Schulen mindestens 80 Prozent der Zuschüsse zu gewähren, die eine staatliche Schule erhält, hat die Regierung nicht eingehalten. Statt sich dem minimal Ziel von 80 Prozent zu nähern, sind die Kostendeckungsgrade bei fast allen Schultypen weiter gesunken“. Gegen die sinkenden Zuschüsse protestierten im Januar 2010 25.000 Eltern, Lehrer und Schüler. „In dieser Reihe des Protestes steht auch der Tag der BildungsVielfalt2011 am 11. Februar in der Liederhalle, an dem der Verband sich aktiv beteiligt. Politiker aller Parteien müssen sich hier klar positionieren und Farbe bekennen. Auf dem Spiel steht die Glaubwürdigkeit der Politik in Sachen Bildungswesen“, so Michael Büchler. Der Verband Deutscher Privatschulen vertritt mehr als 250 private Bildungseinrichtungen mit über 22.000 Schülern in Baden-Württemberg. Verantwortlich für den Inhalt: Jan Schlimgen, Geschäftsführer VDP Baden-Württemberg
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