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Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft




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VDP Hessen: Hessen Schlusslicht in der Privatschulfinanzierung PDF Drucken E-Mail

Wiesbaden, 12.07.2011- Privatschulen erhalten deutlich weniger öffentliche Mittel als staatliche Schulen, trotz gesetzlichen Anspruchs auf Finanzhilfe. Insbesondere hessische Schulen in freier Trägerschaft litten seit Jahren unter einer chronischen Unterfinanzierung, so die Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln. Die Differenz zwischen tatsächlichen Kosten der Privaten Schule und der staatlichen Zuwendung betragen für Hessen im Durchschnitt EUR 5.500 pro Jahr und Schüler.

„Wenn die Kultusministerin die Ersatz – und Ergänzungsschulen tatsächlich als unverzichtbaren Bestandteil der hessischen Schullandschaft und damit als Teil des öffentlichen Schulwesens anerkennt, muss sie diesen finanziellen Missstand schnellstmöglich beheben und die anstehende Novellierung in der Ersatzschulfinanzierung weiter vorantreiben“, so Kirsten Käss, Geschäftsführerin des Verband Deutscher Privatschulen in Hessen.

Laut der Studie sparen die Länder allein im Bereich der allgemeinbildenden Schulen durch die bisherige Finanzierung der privaten Schulen jedes Jahr Kosten in Höhe von ca. EUR 2,4 Mrd. Diese Entlastung der Länderhaushalte können die privaten Schulen nur durch entsprechende Erhebung von Schulgeld kompensieren.

Der VDP Hessen e.V. vertritt als Berufsverband die Interessen von Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft im Land Hessen individuell und informiert über aktuelle Entwicklungen im Schul-, Bildungs- und Berufsbildungswesen. Der 1901 gegründete Bundesverband und der Landesverband binden ihre Mitglieder weder weltanschaulich noch konfessionell. Der Landesverband Hessen ist ständiges Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der freien Schulen (AGFS) des Landes Hessen.

Verantwortlich für den Inhalt: Geschäftsführerin Kirsten Käss, Verband Deutscher Privatschulen Hessen e.V.